Weltladen Erkundungszirkel

 

Idee:

Zu den Themen Ausbeutung im Welthandel und Gerechtigkeit für benachteiligte Kleinproduzenten werden Workshops durchgeführt. Zielgruppen sind Schulklassen und Konfirmationsgruppen, denen die Themen an den Beispielen Kaffee, Kakao, Bananen und Baumwolle näher gebracht werden.

Weltladenerkundung   Foto: Süd-Nord-Forum e.V.

Projektträger:

Süd-Nord-Forum Freiburg e.V.

Beteiligte Akteure:

Süd-Nord-Forum Freiburg e.V.
Weltladen Gerberau,
Schülerinnen und Schüler

Zielgruppe

Schulklassen, Konfirmationsgruppen

Ansprechpartner/in:

Carolin Bersin-Tarda

Link:

www.weltladen-gerberau.de

Stand:

Januar 2013

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Weltladen Erkundungszirkel
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Weltladen Erkundungszirkel im Weltladen Gerberau

Die AG Schule des Weltladen Gerberau organisiert Schulklassenführungen und Gruppenbesuche, die sich als Einführung in die Idee des Fairen Handels sowie als Einblick in die Weltladenarbeit verstehen.

Um die zum Teil recht abstrakten Themen rund um Wirtschaft und Handel, Ernährungssouveränität und Armut zu veranschaulichen, wird mit den SchülerInnen in Kleingruppen an unterschiedlichen Stationen gearbeitet, wo konkrete Produkte, oft klassische Waren des Fairen Handels wie Kakao, Kaffee und Bananen, vorgestellt werden. Ihre problematische Rolle im internationalen Handel wird besprochen. Dabei soll es nicht darum gehen zu „moralisieren“, sondern eine aktive und praktisch gestaltete Auseinander-setzung mit komplexen Zusammenhängen zu fördern und dabei den Fairen Handel als Handlungsmöglichkeit zu entdecken.

Der Zirkel besteht aus vier bis sechs Stationen, welche die Teilnehmer in Kleingruppen

parallel im Zirkelverfahren bearbeiten. Ganz bewusst wird darauf verzichtet, die Teilnehmer mit viel Input zu versorgen und sie zu passiven Zuhörern zu machen. Die Inhalte der Stationen müssen eigenständig erarbeitet werden.

Je nach Alter greifen die Module Themen wie Armut und Hunger, Welternährung und

Ernährungssouveränität, Weltwirtschaft und Handel, Ausbeutung und Arbeitsbedingungen auf. Bei jüngeren Kindern stehen Herkunft und Herstellung der Produkte sowie Lebenswelten

und Alltag der Produzenten im Vordergrund.

Ein Abschlussgespräch bietet die Gelegenheit für Fragen oder Diskussionen.

 

 

 

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