Die Schuldetektive

Idee:

Verbesserung der Gesundheit in der Schule durch aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler soiwe der Entwicklung individueller Programme.

Schuldetektive

Foto: www.schuldetektive.de

Projektträger:

Verein für regionale Gesundheitsföderung e.V.

Beteiligte Akteure:

Schülerinnen und Schüler

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler,
Lehrkräfte; Verwaltung,

Ansprechpartner/in:

Dr. Hege Maria Verweyen

Link:

www.schuldetektive.de

Stand:

April 2008

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Schuldetektive (102kb, pdf)

 

Die Schuldetektive

Das Projekt ist ein Baustein im Netzwerk „Gesunde Schulen“. Die Schuldetektive sind flexibel einsetzbar, unabhängig von Schulart oder -typ. Der Baustein wurde an drei Freiburger Schulen erprobt. Zwei dieser Schulen (eine Förderschule und eine Hauptschule) werden überwiegend von Schülerinnen und Schülern aus sozial benachteiligten Familien oder aus Familien mit Migrationshintergrund besucht. Diese Schüler partizipieren gleichermaßen und profitieren von ihrer Detektivarbeit zu verschiedenen Gesundheitsthemen in ihrer Schule.

Projektziele sind u.a. eine aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler im Themenfeld Gesundheit; Unterstützungen zur Verbesserung des persönlichen Gesundheitsverhaltens, die Sensibilisierung der Schule für gesundheitsbezogene Fragestellungen sowie die Förderung der gesundheitsbezogenen Arbeit.

In der ersten Phase kommt es zu einer Bestandsaufnahme durch die Schuldetektive. Ausgewählte Schülerinnen und Schüler untersuchen ihr Schulumfeld auf das Gesundheits-verhalten ihrer Mitschüler. Anhand von Messgeräten und Fragebögen zu spezifischen Themenfeldern (Fitness, Ernährung, Wohlbefinden, Stress, E-Smog, Hygiene, Raumluft, Rückengesundheit) entsteht eine erste Situationserfassung.

In der zweiten Phase werden die Daten vom VRGF statistisch ausgewertet und für schulinterne Präsentationen grafisch aufbereitet. In Detektivratssitzungen werden die Daten in den Schulklassen besprochen und Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Lehrkräfte und ausgewählte Schülerinnen und Schüler überarbeiten dann in der dritten Phase die Vorschläge, welche der Schulleitung/-verwaltung vorgelegt werden.

Die Erarbeitung konkreter Gesundheitsprogramme, angepasst an den Bedarf und die Ressourcen der Schule, findet abschließend in der vierten Phase des Projektes statt. Die Programme sind individuell und flexibel, der Prozess daher hochsensibel, so dass er vom VRGF begleitet wird.

Gefördert wird das Projekt durch die Techniker Krankenkasse i. R. des Förderprogramms „Gesunde Schulen“. Das Montessorizentrum Angell hat einmalig Fördermittel vom Deutschen Kinderhilfswerk erhalten. Ein hoher Anteil der Arbeit erfolgt im Ehrenamt durch das Team des VRGF.


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