Ausbildung Energie-Sparberaterinnen

 

Idee:

Bewohnerinnen des Stadtteils Weingarten werden zu Energie-Sparberaterinnen ausgebildet um neue Mieter des nach Passivhausstandards renovierten Hochhauses in der Buggingerstraße 50 zu Energiethemen und Verhalten im Passivhaus zu beraten.

2010-07-23_Stromsparen_005

Foto: I. Falk

Projektträger:

Forum Weingarten 2000 e.V.

Beteiligte Akteure:

Forum Weingarten 2000 e.V.
Freiburger Stadtbau GmbH
Agenda 21-Büro Freiburg
Energie-Sparberaterinnen

Zielgruppe

Interessierte Bürgerinnen

Ansprechpartner/in:

Bernd Porzelius

Link:

www.agenda21-freiburg.de

Stand:

September 2010

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Ausbildung Energie-Sparberaterinnen

Die insgesamt zehn Schulungseinheiten zur Ausbildung der Energiesparberaterinnen fanden im Zuge des Mikroprojekts „Sparfüchsin – Ausbildung zur Beraterin für Energie und Kosten sparendes Wohnen“ statt. Das Mikroprojekt selbst wiederum ist in das Großprojekt der energetischen Sanierung des Hochhauses in der Buggingerstraße 50 eingebunden. Der Altbau wird nach Passivhausstandards umgebaut und soll als erstes saniertes Hochhaus auch als Passivhaus zertifiziert werden.

Um die zukünftigen Mieterinnen und Mieter auf die Besonderheiten und sinnvolle Verhaltensänderungen vorzubereiten unterstützt die Freiburger Stadtbau GmbH als Trägerin des Bauprojekts zusammen mit dem Stadtteilbüro Weingarten 2000 e.V. die Schulung von insgesamt zehn Teilnehmerinnen. Diese Gruppe setzt sich aus Bewohnerinnen des Stadtteils Weingarten und zukünftigen Mieterinnen der Buggingerstraße 50 zusammen. Die Frauen sollen zukünftigen Mietern wiederum frühzeitig Informationen zum Verhalten im Passivhaus, zum Umgang mit Lüftungs- und Heizanlagen sowie zum Energie- und Wassersparen geben können.

Sie erhalten hierzu grundlegende Kenntnisse zu den energetischen Qualitäten eines Passivhauses und weiterführende Kenntnisse zum Passivhaus Buggingerstraße 50. Darüber hinaus werden weiterführende Kenntnisse zum Energie- und Wassersparen vermittelt. Das Stromsparen erhält hierbei einen besonderen Stellenwert und bezieht in zwei Unterrichtseinheiten sowohl die Problematik des Standby-Verbrauchs als auch Einsparungspotenziale durch effiziente Großgeräte und angepasste Leuchtsysteme mit ein.

Bis zu vier Referentinnen und Referenten pro Unterrichtseinheit ermöglichen die Arbeit in Kleingruppen, wo theoretisch vermitteltes Wissen direkt in praktische Fähigkeiten umgesetzt werden kann.