Berlin

Nach der Agenda 21 sind zunächst die Regierungen der einzelnen Staaten, die auf nationaler Ebene die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung in Form von Strategien, nationalen Umweltplänen und nationalen Umweltaktionsplänen voran bringen. Dabei sind auch regierungsunabhängige Organisationen und andere Institutionen zu beteiligen.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland wurde im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 13 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

www.bundesregierung.de/Webs/Breg/nachhaltigkeit/DE/Startseite/Startseite.html

Wichtig für den Erfolg der Maßnahmen und Projekte ist die Beteiligung der Bevölkerung, da nachhaltige Entwicklung auch „in den Köpfen“ Einzug finden muss. Das Spektrum der nationalen Politikbeteiligten an einer nachhaltigen Entwicklung ist sehr umfassend. So ist natürlich an erster Stelle die Regierung angesprochen, aber auch das Parlament und seine Ausschüsse, die Fraktionen, die Bundesbehörden und viele mehr.

Deutschlands Energiewende - Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft

vorgelegt von der Ethik - Kommission sichere Energieversorgung am 30. Mai 2011

Eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Entwicklung sind die Empfehlungen der Ethik-Kommission (Vorsitz Prof. Dr. Klaus Töpfer und Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner) zur Energiewende und zum Gemeinschaftswerk "Energiezukunft Deutschland"

Im nebenstehenden Dokument können Sie sich informieren.

Strategische Eckpunkte für eine nachhaltige Entwicklung in Kommunen

16 Oberbürgermeister deutscher Städte haben „Strategische Eckpunkte für eine nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ vorgelegt.
In diesem Zusammenhang forderten sie von der Bundes- und Landespolitik mehr Unterstützung und bessere Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Finanz-, Wirtschafts- und Klimapolitik. Gleichzeitig haben sie alle Verantwortlichen in den Kommunen, in den Ländern und beim Bund eingeladen, diese Eckpunkte zu unterstützen.
Aus Baden-Württemberg waren folgende Oberbürgermeister beteiligt: Andreas Brand (Friedrichshafen), Horst Frank (Konstanz), Boris Palmer (Tübingen), Dr. Daniel Rapp (Ravensburg), Dr. Dieter Salomon (Freiburg), Werner Spec (Ludwigsburg), Prof. Hermann Vogler (Ravensburg bis 2010) und Dr. Eckart Würzner (Heidelberg).